Wenn ein Auto nicht mehr fahrtüchtig ist, sollte es schleunigst aus der Gefahrenzone gebracht werden. Um dies zu gewährleisten, wird das Auto abgeschleppt. Damit bei dieser Prozedur nichts schief läuft, sollten Sie auf die folgenden Hinweise achten, um sich auf den Ernstfall vorzubereiten:
Es gibt zwei grundlegende Methoden, wie sie das liegengebliebene Auto zum Ziel schleppen können. Am besten bekannt ist die Methode mit dem Abschleppseil. Das maximal acht Meter langes Seil, welches mit einem roten Fähnchen markiert sein sollte, wird in die beiden Haken der PKWs vorne und hinten eingehängt. Bei der Verwendung eines Seils muss der Fahrer im abgeschleppten Wagen besonders gut aufpassen und rechtzeitig bremsen. Einfacher gelingt der Vorgang mit einer Abschleppstange. Dadurch werde Lenk- und Bremsmanöver direkt an das kaputte Fahrzeug übertragen. Trotzdem muss bei beiden Varianten ein Fahrer am Lenkrad sitzen, um im Notfall bremsen zu können und Handzeichen zum Abbiegen zu geben. Dies kann nicht über den normalen Blinker geschehen, da die Warnblinkanlage während des Abschleppvorgangs aktiviert sein muss. Abschleppstangen sind im Fachhandel erhältlich.
Sie sollten nur so weit als möglich abschleppen, denn mit der empfohlenen Geschwindigkeit von maximal 50 km/h sind längere Wege nicht ratsam. Damit das Lenkradschloss nicht einrastet, können Sie den Zündschlüssel nach rechts drehen.
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